14.10.07

Konstantin

Heute ein Gastbeitrag von Daniel:

«Nachdem Konstantin (ein Pole), der konstant in Jeans rumläuft, jahrelang vergebens mit dem Sextanten nach Sextanten gesucht hatte, führte ihn ein Trip Olis (seinem Freund) nach Tripolis. Auf einer Lesung traf er eine Sängerin, die selbst bei Alkaida als Alk-Aida berüchtigt war. Sie litt an einer schweren Bonbonniere, weil sie allzu häufig in die Bonbonniere griff und durch ihre kranken Eileiter floss dünner Eileiter. Sie stand am Romantisch und fand alles romantisch. „Hatte“, fragte die Sängerin in die Runde, „nach dem Besuch von Zitadellen die Kaiserin Zita Dellen?“ Ein Mann mit Prothese vertrat die Pro-These. Ein anderer meinte: „Durch manch irre Parabel bleibt mancher Geist irreparabel.“
Noch am selben Abend fuhr Konstantin, obwohl im Dunkeln Nachteile manche Nachteile bringt, allein mit seinem Konstantinopel nach Konstantinopel. Eigentlich überraschend, denn als einer von vielen Metro-Polen fuhr er normalerweise in allen Metropolen mit der U-Bahn. In den Bergen traf er auf ein Natur-Alien, dass sich auch mit Naturalien nicht vetreiben liess. Erst als Konstantin befahl: „Hindu kusch!», verschwand das Wesen aus dem Hindukusch. Auch etliche Erbleichen, die an den Strassenrändern lagen liessen ihn erbleichen. „Bleibt meine Suche endlos?“ fragte er sich deprimiert. „Bleibt die Einsamkeit mein Endlos?“
Sein weiteres Schicksal bleibt ungewiss. Jemand behauptete, er habe mit einem Barbier an einer Bar Bier getrunken, ein anderer, er habe sich gegen Barkasse eine Barkasse gekauft. Auf jeden Fall blieb er von da an verschwunden.»

Wer auch immer neue Homonym-Ideen hat: immer her damit (und wenn Ihr Schweizer seid, verzichten wir auch gern auf alle "ß").