24.2.07

Horst aus Wanne-Eickel

Eben erreicht uns der unglaubliche Bericht von Horst, den wir der Welt keineswegs vorenthalten wollen:

"Horst aus Wanne-Eickel hat einen Job, nicht gerade Verkäufer bei Mode-Job,sondern was Kerniges für den Mann. Im Kongo. Er ist dort schwer Kohle machen. Gestern schrieb er mir: ³Es gibt MONTAGE, da geh ich einfach nicht zur MONTAGE raus. Besonders im AUGUST nicht, weil da der AUGUST der Schichtleiter ist. Leider, denn der ist Stressor Nummer 1; das ist jedenfalls der TENOR in unserer MONTAGE-Gruppe. Der wird nicht mal freundlich, wenn ich abends beim Bier meinen tollen TENOR erklingen lasse, das juckt den kein bisschen. Der hat nur Zahlen im Kopf; in der Kantine mal einen zahlen würde der nie. Und einen Drink brauchen wir hier draußen schon, wenn wir monatelang in der Wildnis die Staumauer für das riesige STAUBECKEN der Talsperre betonieren. Einen Drink an der Bar zu nehmen ist bei der Hitze, einem Luftdruck von mindestens zehntausend Bar und den STAUBECKEN in den Schlafcontainern einfach notwendig. Schließlich sind wir keine TEENAGER mehr. Wer will da schon den TEENAGER spielen und an dem Bitterzeugs rumkauen? Wir trinken Bier! Und ist das Bier mal alle, trinken wir gern einen Kaffee ³TO GO³, der kommt für uns direkt frisch geröstet aus TOGO oder Kenia. Ich weiß nicht genau, aber er schmeckt echt gut. Die Bar ist einfach unser Wohnzimmer, wer will schon im Schlafcontainer leben? Sieht dort ja auch aus wie bei Hempels unterm Sofa, nicht gerade wie in einer WACHSTUBE beim Bund. Überall fliegen WACHSTUBEN und sonst was zwischen kleinen Bier-LACHEN der verflossenen Nacht rum, echt zum LACHEN.

Aber manchmal muss es trotzdem sein, da muss ich auch bei AUGUST ran, da führt kein WEG dran vorbei. Doch im September, da bin ich dann weg wie der Blitz, sonst würde ich dort noch lange vor mich hin MODERN. Ganz MODERN nehme ich mir auf Firmenkosten einen Heli (natürlich keinen RENTIER-Schlitten, und ein BUSTIER bin ich auch nicht!), starte, wenn nicht gerade die MAISTÜRME über die Hochfläche fegen, bei den MAISTÜRMEN der Bauern, zische rüber nach Nairobi und spiele da drei Monate am Hotelpool den RENTIER. Der SERVICE der Mädels mit schickem BUSTIER stimmt, auch wenn das Hotel-SERVICE nicht gerade aus Meißen stammt."

Danke, Raimund, dass du uns den Bericht weitergeleitet hast - und viele Grüße, wenn du Horst das nächste Mal siehst!

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